Archiv der Kategorie: Korinther // Der Brief

Der Glaubens-Check-up

„Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf dieProbe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist?Es sei denn, dass ihr unecht wärt!“ (2Korinther 13,5)

Gesamttext: 2Korinther 13,1-10

Demnächst bin ich wieder bei meiner Ärztin zu einem fälligen
Gesundheits-Check-up. Sie untersucht mich bzw. lässt u.a. mein Blut
untersuchen, ob bei mir alles in Ordnung ist und ich gesund bin, oder aber
ob Behandlungen zur Verbesserung oder Wiederherstellung der
Gesundheit nötig sind. Wir tun dies aus Verantwortung für unseren Körper
und um uns vor Schaden zu schützen.
Auch für unser Auto treffen wir Vorsorge bzw. der Staat sorgt dafür, indem
wir regelmäßig zum TÜV müssen, wo das Auto auf dem Kopf gestellt und
geprüft wird, ob es technisch einwandfrei und fahrtüchtig ist. Ansonsten
kann es durchaus lebensgefährliche Folgen haben, wie ich es selbst vor
vielen Jahren einmal erfahren musste. Ich fuhr morgens wie immer mit
meinem Auto zur Arbeit, näherte mich der belebten Hauptstrasse und
wollte dann vor dem Einbiegen wie gewohnt abbremsen. Aber zu meinem
Entsetzen tat sich dieses Mal nichts, die Bremsen waren komplett
ausgefallen. In den wenigen Sekunden, die mir verblieben, versuchte ich
durch runterschalten abzubremsen und hantierte an der Handbremse und
letztlich riss ich noch das Steuer herum und wie durch ein Wunder kam ich
gerade noch so parallel auf dem Bürgersteig zur Hauptstrasse zum
Stehen, während im gleichen Augenblick ein großer LKW an mir
vorbeidonnerte. Ich war fix und fertig und dankte Gott für die Bewahrung.
Mein Fehler war, dass ich die Bremsen ewig nicht gewartet hatte und sie
nun so völlig runter waren, dass sogar die Bremsschläuche kaputt gingen
und die Bremsflüssigkeit über Nacht ausgelaufen war.
Check-ups sind also lebenswichtig und am wichtigsten ist dabei der
Check-up für unser geistliches Leben. Wo stehen wir geistlich? Wie stehen
wir zu Jesus? Wir sehen in unserem Abschnitt, auf welche Weise der
Apostel Paulus das Glaubensleben der Gemeinde in Korinth schützen und
stärken wollte.

Hier gibt es die Predigt als PDF: Der Glaubens-Check-up

Das Kreuz im Zentrum und das jeden Tag

Letzten Samstag habe ich in der Jugend über den geistlichen Kampf gepredigt. Die Fragen: “Was ist eigentlich der geistliche Kampf, wer ist mein Feind und wie kämpfe ich den Kampf?” habe ich versucht anhand von 2. Korinther 10,1-6 zu beantworten. Der Letzte Punkt ging dann um die praktische Anwendung des Ganzen und da habe ich mir ein Kapitel aus dem Buch “Leben mit dem Kreuz im Zentrum” von C.J. Mahaney als Vorlage genommen. Diese Punkte möchte ich nun hier gerne noch einmal auflisten.

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2. Korinther 8 – Gib alles!

Predigt von Pastor Andy Mertin im ARCHE Lighthouse am 10.11.2012

Bibeltext: 2. Korinther 8

Als wir als Familie einmal eine finanzielle Durststrecke durchlebten, fanden wir eines
Tages einen anonymen Briefumschlag mit € 500,- auf meinen Schreibtisch. Da ist
man echt platt und sehr bewegt über die Liebe, Hilfs- und Opferbereitschaft von
Freunden. Ebenfalls hat mich immer wieder sehr beeindruckt, wenn mir Jugendliche
Geld zur Unterstützung (z.B. für eine Freizeit) für andere Jugendliche in die Hand
gedrückt haben. Manche sind überhaupt sehr freigiebig und helfen gerne, geben
regelrecht alles, während andere aber eher zurückhaltend sind. Dies betraf auch die
Christen in Korinth, die gefordert waren den in Not geratenen Christen in Jerusalem
zu helfen.

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2. Korinther 6,11-7,4 – Beziehung zu Ungläubigen

Im Folgenden könnt Ihr die Predigt vom 27.11.2012 lesen. Dies ist das zugrundeliegende Manuskript gewesen, ich habe während der Predigt ein paar Ergänzungen vorgenommen, die ich aber nicht mehr nachgetragen habe.

Die Predigt hatte ein paar Folien, die ich via Beamer an die Wand geworfen habe. Ihr könnt sie hier finden.

Beziehung zu Ungläubigen

Eine liebevolle Ermahnung: Heiligung zur Ehre Gottes
(2. Kor. 6,11–7,4)

Da wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes. (2. Kor. 7,1) Lese mehr “2. Korinther 6,11-7,4 – Beziehung zu Ungläubigen” »

2. Korinther 4 – Unsere Hoffnung ist der Himmel

Eine Predigt von Pastor Andy Mertin, gehalten im Lighthouse am 22.09.2012

„Darum lassen wir uns nicht entmutigen; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist. Denn in diesem [Zelt] seufzen wir vor Sehnsucht danach, mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet zu werden — sofern wir bekleidet und nicht unbekleidet erfunden werden. Denn wir, die wir in dem [Leibes-]Zelt sind, seufzen und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, so dass das Sterbliche verschlungen wird vom Leben. Der uns aber hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns auch das Unterpfand des Geistes gegeben hat. Darum sind wir allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leib daheim sind, sind wir nicht daheim bei dem Herrn. Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind aber getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, dass wir ihm wohl gefallen, sei es daheim oder nicht daheim. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.“

2. Korinther 4,16 – 5,10

Paulus hatte viele Gegner in der Gemeinde in Korinth, aber auch sonst war sein
Leben von vielen Herausforderungen geprägt. Er war ständig in Gefahr und hatte
immer Stress mit irgendwelchen Leuten, die ihm nicht wohl gesonnen waren. Sein
Dienst war also alles andere als einfach, auch wenn er ein vollmächtiger Apostel war.
Vielleicht haben wir nicht ganz diese Probleme, aber auch wir haben es oft nicht
leicht und haben im Laufe unseres Lebens mit manchen Herausforderungen zu
kämpfen und manchmal ist man kraftlos, niedergeschlagen und möchte am liebsten
resignieren. In diesem Abschnitt wird uns ganz doll Mut gemacht, uns aber nicht
entmutigen zu lassen, denn als Kinder Gottes haben wir eine lebendige Hoffnung –
den Himmel. Wir sind hier auf der Erde doch nur auf der Durchreise, das irdische
Leben ist ein Kurztripp im Vergleich zu der Ewigkeit des Himmels bzw. der neuen
Erde, die Gott uns einmal geben wird. Wenn das für uns kein Grund zur Freude ist?
Für Christen in Not und Verfolgung war dies zu allen Zeiten der größte Trost und
eine Freude, die ihnen niemand nehmen konnte.

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2. Korinther 2 – Unterschiedliche Düfte (Predigt vom 25.08.2012)

Im Folgenden das Konzept der zweiten Predigt aus der Reihe über den zweiten Korintherbrief. Zum Nacharbeiten ist es glaube ich ganz gut geeignet. Viel Segen Euch!

Unterschiedliche Düfte (2. Kor. 2)
Mission als Herzenasangelegenheit: Gott zum Wohlgeruch Lese mehr “2. Korinther 2 – Unterschiedliche Düfte (Predigt vom 25.08.2012)” »

1. Korinther 12 – “Die Gaben des Heiligen Geistes”

Eine Predigt von Pastor Andy Mertin im Lighthouse am 26.05.2012

 „Über die Geisteswirkungen aber, ihr Brüder, will ich euch nicht in Unwissenheit lassen….“ (1. Korinther 12,1)

Wir feiern an diesem Wochenende Pfingsten, doch kaum einer weiß eigentlich genau, warum er dieses Fest feiert. Der Heilige Geist fiel auf die Jünger Jesu. Es war wie ein Sturmwind und feurige zerteilte Flammen zeigten sich auf den Köpfen der Jünger. Die Menschen, viele Juden aus aller Welt, die aufgrund dieses Ereignisses zusammenströmten, waren sehr erstaunt, denn plötzlich verstanden alle den Lobpreis der Jünger in ihrer jeweiligen Sprache. Wie konnte das sein, denn es waren doch nur ungebildete einfache Fischer? Gott hatte ein großes Wunder getan!

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