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Durchhalten bis ans Ende – Jahreslosung der Jugend 2013

Predigt von Pastor Andy Mertin am 05.01.2013 im ARCHE Lighthouse

Wer aber bis ans Ende standhaft bleibt, der wird gerettet werden. (Matthäus 24,13)

Dies ist die Jahreslosung 2013 für die ARCHE Jugend, die uns gleichzeitig ermahnt
aber auch ermutigt. Ich werde dabei an meine Läufe in der Schulzeit erinnert, als ich
öfters die Zähne zusammenbeißen musste, um das Ziel auch wirklich zu erreichen,
weil ich z.B. meine Kräfte falsch eingeteilt hatte.
Aber schauen wir uns zunächst den Zusammenhang des Ausgangstextes näher an.
Jesus hielt eine knallharte unvergleichliche Straf- und Drohrede, die immer wieder
von Ausrufen: „Wehe euch!“ unterbrochen wurde (Matthäus 23). Sie galt den
heuchlerischen Schriftgelehrten und Pharisäer, die blind und taub für die Wahrheiten
des Wortes Gottes waren und die wahren Gläubigen verfolgten. Ihre Boshaftigkeit
und Ungerechtigkeit schrie zum Himmel. Am Ende seiner Rede klagte Jesus über
Jerusalem und warnte vor dem drohenden Untergang: „Siehe, euer Haus wird euch
verwüstet gelassen werden.“ (Matthäus23,38). Mit diesen ernsten Worten, die
insbesondere auf den Tempel abzielten, wandte sich Jesus auch buchstäblich vom
Tempel ab und ging weg. Die Jünger waren daraufhin offensichtlich verwirrt und
wollten ihm noch einmal die gewaltigen Ausmaße des Tempels vor Augen führen, so
als wenn sie nicht glauben könnten, dass hier etwas zerstört werden könnte. Ganz
sicher waren sie als Juden stolz und begeistert von diesem gigantischen einmaligen
Bauwerk.

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Schon wieder???

Wissen wir nicht schon längst, dass das Evangelium die »Kraft Gottes zur Rettung« (Röm 1,16) ist? Damit ist doch klar, dass wir diese Botschaft nur an andere weitergeben sollen, die noch nicht daran glauben und noch nicht gerettet sind. Wirklich?

Warum sollten wir jeden Tag aus der Kraft des Evangeliums leben? Und warum sollten wir einander (ja, unter Christen!) immer wieder von dieser »Guten Nachricht« erzählen?

Diese beiden Fragen möchte ich in den nächsten paar Blogartikeln anreißen. Dazu sollte es gut sein, heute mit dem Evangelium selbst anzufangen.

Das Evangelium – im engen und im weiten Sinne

Im Herzen des Evangeliums steht die Gute Nachricht von dem Kreuz Christi. Das Evangelium ist die Gute Nachricht der Errettung der Glaubenden. Derjenigen, die an den Tod und die Auferstehung Christi glauben. Das Evangelium ist die Botschaft, was Gott für uns in Christus getan hat.

Und damit sind wir unweigerlich auch bei dem weiteren Sinne dieses Evangeliums. Alle Segnungen, die uns durch Jesu Werk am Kreuz zuteil werden, sind Teil dieser Guten Nachricht. Bemerken wir aber auch hier: Nicht das, was wir tun, sondern was Gott für uns tut, ist »das Evangelium«.

Das Evangelium fordert uns auf

Nun ist das Evangelium aber keine Nachricht, die einer Zeitungsmeldung gleicht. Es ist nicht eine bloße Botschaft oder Information. Die »Gute Nachricht« hat einen inheränten Aufforderungscharakter. Oder etwas einfacher formuliert: Wenn wir von das Evangelium hören, welches allen Glaubenden Rettung vor dem Zorn Gottes zuspricht, dann ist es zugleich auch Aufforderung zu glauben.

Daher ist die Frage, mit der ich abschließen möchte:

Glaubst Du an Jesus Christus, der Zentrum des Evangeliums ist? Vertraust Du mit ganzem Herzen auf diese »Gute Nachricht«, die ich oben geschildert habe?

Einige Hinweise

Was ist das Evangelium?

»Was ist das Evangelium?« So nennt sich ein Buch von Greg Gilbert. Es spricht viel ausführlicher (und wahrscheinlich auch verständlicher) über die Themen, die ich heute und in den kommenden Artikeln anspreche. Es ist hier zu finden, und kann in jedem guten Buchladen bestellt werden.

Übrigens: Es ist nicht so dick, sondern umfasst nur etwas mehr als 100 Seiten. Eines der besten Bücher, die ich im letzen Jahr gelesen habe!

Außerdem gibt es hier einen Buchauszug von D.A. Carson, in dem er (auf Englisch) der Verwendung des Wortes »Evangelium« in der Bibel auf den Grund geht. Wer schon immer einmal sehen wollte, wo das Wort so in der Bibel vorkommt und warum wir das Evangelium so erklären, wie wir es tun, der kann diesen Artikel lesen.