Evangelium alltäglich! (2)

 

Heiligung ohne Evangelium ist nicht möglich, und auch im Alltag spielt das Evangelium dauerhaft eine Rolle. Nicht nur, weil unser ganzes Leben von der Heiligung geprägt sein sollte, sondern auch, weil Segenswünsche nur aufgrund des Evangeliums sinnvoll sind, weil uns nur aufgrund des Evangeliums alle Dinge zum Besten dienen – und weil (siehe heute) jede Verheißung nur aufgrund des Evangeliums uns zueigen wird.

Das Evangelium ist die Kraft Gottes für alles Alltägliche – Teil 2

Jede Verheißung Gottes

Wir leben im Vertrauen auf Gottes Verheißungen. Zumindest sollten wir es tun. Denn sonst haben wir entweder keine Hoffnung oder unsere Hoffnung ist unberechtigt. Hoffen wir aber auf die Verheißungen Gottes, so wissen wir, dass unsere Hoffnung nicht umsonst ist.

Warum nun können wir die Verheißungen Gottes überhaupt in Anspruch nehmen? Zwei kurze Antworten: (1) Wir gehören nun zu Gottes Volk, (2) Alle Verheißungen Gottes sind Ja in Christus.

(1) Wir gehören nun zu Gottes Volk: Wäre nicht unsere Errettung (durch den Glauben an das Evangelium Jesu Christi!), so würden wir nicht zum Volk Gottes gehören.

11Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, 12dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi. (Eph 2,11-13)

(2) Alle Verheißungen sind Ja in Christus: Wenn nicht Jesus unserer Herr und Retter wäre, wären alle Verheißungen Gottes umsonst.

Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja. (2. Kor. 1,20)

Schon für das Volk Israel galten die Verheißungen Gottes nur, weil Jesus diese für sie erkauft hatte. Ist nicht die Botschaft des Evangeliums, dass uns in Christus all diese Segnungen und Verheißungen zuteil werden?!

Fragen zum Nachdenken

Wird wirklich für alle Menschen alles gut? Was machen wir, wenn wir einem Nichtchristen zusprechen, dass schon alles gut werden wird?

Ist unser Leben von Hoffnung geprägt? Worauf hoffst Du persönlich? Kannst Du überhaupt jemandem vertrauen? Wenn ja, warum? Was macht ihn/sie vertrauenswürdig?

Führst Du Dir täglich die Verheißungen Gottes vor Augen? Gibst Du Verheißungen an andere weiter? Bedenkst Du dabei auch, dass diese Verheißungen Dir nur in Christus gelten? Erinnere Dich doch gerade jetzt daran, wie unglaublich gut es ist, dass Gottes Zusagen immer gelten – weil Jesus es für uns gesichert hat.

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