Summertime – der Himmel auf Erden

God made summer as a foretaste of heaven, not a substitute. (John Piper)

Gott hat den Sommer als einen Vorgeschmack auf den Himmel geschaffen, nicht als Ersatz.

Ich freue mich oft an guten Dingen in dieser Welt. Und das ist auch gar nicht verkehrt. Aber leider kommt es oft so weit, dass ich mich zu sehr an diesen Dingen freue. Was meine ich damit?

Eigentlich meine ich, dass ich mich zu wenig an diesen Dingen freue. Denn wenn ich mich wirklich an diesen Dingen freuen würde, dann würde ich mich an dem Schöpfer dieser Dinge freuen. Das meint Augustinus, wenn er zum Ende seines Lebens (in seinen Bekenntnissen) schreibt:

Der liebt dich weniger (bzw. zu wenig), der neben dir etwas liebt, das er nicht deinetwegen liebt.

So ist es bei vielen von uns auch mit dem Sommer. Wir lieben den Sommer oft mehr, als Christus. In den kommenden Tagen möchte ich auf zwei (kleine) Aspekte eingehen: (1) Sonne und (2) Entspannung. Falls Ihr noch weitere Aspekte auf dem Herzen habt, kommentiert gerne diesen oder die kommenden Artikel.

Warum ist das eigentlich so wichtig? Ein Einstieg:

Wenn Du Post von Deinem Liebling bekommst, dann wirst Du Dich nicht in den Postboten verlieben. Sommer ist dieser Postbote, der Bote Gottes, welcher einen sonnen-durchtränkten, blumen-geschmückten und see-glänzenden Brief der Liebe Gottes zu uns bringt. Der Sommer bringt diesen Brief, um uns zu zeigen, was Gott für uns in der Zukunft vorbereitet hat:  “Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.” (1Kor 2,9) Verliebe Dich nicht in die Vorschau des Flims und stelle dann fest, dass Du die noch bevorstehende Realität gar nicht lieben kannst.[1]



[1] Die Letzten Zeilen sind von John Piper adaptiert. Siehe: http://www.desiringgod.org/blog/posts/summers-are-for-seeking-christ

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